Nase zu und durch – ein Pendlerleben

In Züge einzusteigen kann einem Besuch in einer nicht gut sortierten Parfümerie gleichkommen. Viele Pendler scheinen dagegen mittlerweile resistent geworden zu sein – die Glücklichen.
Andere Pendler, wie leider meine Wenigkeit, nehmen sämtliche Geruchsnoten direkt war. Es ist verrückt, welche Düfte in einem Zug mitfahren: Von leicht muffig, blumigen Parfumwolken, beißenden Schweißschwaden bis hin zu reiswaffeligen Gerüchen und Fäkalaromen begegnet einem alles.

Pendler sein bedeutet oftmals einfach nur aushalten.