Der Türsteher – ein Pendlerleben

Ein – und Aussteigen ist tägliche Praxis in den öffentlichen Verkehrsmitteln. Manche Menschen scheinen diesen Vorgang jedoch gerne aus den unterschiedlichsten Gründen zu boykottieren.

Meistens wird das Aussteigen erschwert – dank der Türsteher.
Das sind Menschen, die sich auf dem Bahnsteig direkt vor die Tür stellen, um einen entspannten Ausstieg der Menschen aus dem Zug zu verhindern. Sie scharren regelrecht mit ihren Sandalen, Pumps oder Schnürrschuhen um in den Zug zu preschen. Unter körperlichem Einsatz und der beblusten Schulter geht es voran, egal was von vorne kommt. Das ist nicht nett, wirklich nicht.
Werktäglich frage ich mich, warum Menschen das machen: Sind sie auf der Jagd nach dem besten Sitzplatz? Möchten sie unbedingt als erste im Zug sein um dem eigenen Wettbewerbsdenken zu frönen? Wollen sie die Abfahrt des Zuges beschleunigen? Gibt es heimliche Absprachen im Pendleruniversum und man kann Prämienpunkte sammeln, sobald man als erster das Füßchen in den Zug setzt? Oder möchten sie einfach allen Mitpendelnden das Leben unnötig erschweren?

Fakt ist: Der Zug wird nicht eher abfahren, egal wie viele Menschen man anrempelt. Der braucht nämlich ein Ausfahrtssignal.